GESPA Sperrliste Schweiz, was MMA-Wetter über blockierte Anbieter wissen müssen

Updated Juli 2026
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GESPA Sperrliste mit blockierten Wettanbietern in der Schweiz

2’597 Domains. So viele illegale Glücksspiel- und Wettseiten hat die GESPA, die Interkantonale Geldspielaufsicht, bis August 2025 auf ihre Sperrliste gesetzt. Das ist ein Rekordwert, und die Liste wächst mit jeder Aktualisierung. Für MMA-Wetter in der Schweiz ist diese Liste mehr als eine bürokratische Formalität: Sie bestimmt, welche Anbieter erreichbar sind und welche nicht, zumindest auf dem normalen Weg.

Die Sperrliste ist das zentrale Instrument, mit dem die Schweiz ihren regulierten Glücksspielmarkt schützt. Wie sie funktioniert, wie effektiv sie ist und was das für deine MMA-Wetten bedeutet, darum geht es hier.

Wie die GESPA Sperrliste funktioniert, DNS-Sperren erklärt

Die Technik hinter der Sperrliste ist simpel, und genau das ist zugleich ihre Stärke und ihre Schwäche. Die GESPA identifiziert illegale Online-Glücksspielanbieter und meldet deren Domains an die Schweizer Internetprovider. Diese setzen eine DNS-Sperre um, das bedeutet, dass die Domain nicht mehr in die zugehörige IP-Adresse aufgelöst wird. Wenn du die Adresse eines blockierten Anbieters in deinen Browser eingibst, erscheint statt der Wettseite eine Hinweisseite.

Die ESBK führte 2024 insgesamt 55 Inspektionen durch, sprach 132 Strafentscheide aus und blockierte 467 neue Webseiten. Diese Zahlen zeigen, dass die Durchsetzung aktiv betrieben wird, aber auch, dass das Problem wächst. Für jeden blockierten Anbieter tauchen neue auf, oft unter leicht veränderten Domains. Die Behörden befinden sich in einem permanenten Nachholgefecht.

Die DNS-Sperre hat eine technische Einschränkung, die offen diskutiert wird: Sie blockiert nur die Domain, nicht den Server selbst. Wer die IP-Adresse des Servers kennt oder einen alternativen DNS-Dienst nutzt, kann die Sperre umgehen. Das ist kein Geheimnis, die Schweizer Medien haben wiederholt darüber berichtet. Die GESPA selbst hat anerkannt, dass die Sperren keine absolute Barriere darstellen, sondern eine Hürde, die den Zugang erschwert und eine bewusste Entscheidung zur Umgehung erfordert.

Aus rechtlicher Sicht ist die Umgehung der Sperre durch den Spieler nicht strafbar. Das Geldspielgesetz richtet sich gegen die Anbieter, nicht gegen die Nutzer. Aber: Wer bei einem gesperrten Anbieter wettet, verzichtet auf jeden rechtlichen Schutz. Kein Schweizer Gericht wird dir helfen, einen Gewinn einzuklagen, der bei einem illegalen Anbieter erzielt wurde. Das Risiko liegt vollständig beim Spieler.

Ein technisches Detail, das für MMA-Wetter relevant ist: Die DNS-Sperre wird nicht in Echtzeit aktualisiert. Zwischen der Aufnahme einer Domain auf die GESPA-Liste und der tatsächlichen Umsetzung durch den Internetprovider können Tage oder Wochen vergehen. Das bedeutet, dass ein Anbieter theoretisch noch erreichbar sein kann, obwohl er bereits auf der Liste steht – und umgekehrt kann eine neue Domain eines bereits gesperrten Anbieters für eine Weile unbemerkt operieren. Dieses Zeitfenster wird von manchen Anbietern gezielt genutzt: Sie wechseln regelmässig ihre Domains, um der Sperre jeweils einige Wochen vorauszusein.

2597 Domains und mehr – Umfang und Wachstum der Liste

Die Sperrliste der GESPA ist öffentlich einsehbar und wird regelmässig aktualisiert. Von den 2’597 blockierten Domains entfällt der grösste Teil auf Online-Casinos, aber ein wachsender Anteil betrifft Sportwetten-Anbieter, die MMA und UFC in ihrem Angebot haben. Die Liste enthält sowohl die Hauptdomains als auch alternative Adressen und Spiegelseiten, die Anbieter nutzen, um die Sperren zu umgehen.

Das Wachstum der Liste ist exponentiell. Bei der Einführung des Geldspielgesetzes 2019 waren es wenige hundert Domains. Sechs Jahre später hat sich die Zahl vervielfacht. Dieser Anstieg spiegelt nicht nur die zunehmende Aktivität illegaler Anbieter wider, sondern auch die wachsende Kapazität der Behörden, diese zu identifizieren und zu blockieren.

Für MMA-Wetter ist ein praktischer Aspekt relevant: Die Sperrliste betrifft nicht nur offensichtlich illegale Seiten, sondern auch international bekannte und in anderen Ländern lizenzierte Anbieter. Ein Buchmacher, der in Malta oder Gibraltar legal operiert und dort eine gültige Lizenz besitzt, kann trotzdem auf der Schweizer Sperrliste landen, wenn er keine Schweizer Konzession hat. Das unterscheidet die Schweiz von vielen anderen europäischen Ländern, die ausländische Lizenzen anerkennen.

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Die Sperrliste erfasst auch mobile Apps und deren zugehörige Domains. Wer eine Wett-App eines gesperrten Anbieters installiert hat, kann unter Umständen keine Verbindung mehr zum Server aufbauen, wenn die DNS-Sperre greift. Die App selbst bleibt auf dem Gerät, funktioniert aber nicht mehr. Das kann besonders ärgerlich sein, wenn ein Guthaben auf dem Konto liegt und der Anbieter während einer laufenden Wette gesperrt wird.

Was die Sperrliste für MMA Wetten in der Schweiz bedeutet

Die praktische Konsequenz der GESPA Sperrliste für MMA-Wetter: Das Angebot an verfügbaren Anbietern ist in der Schweiz drastisch eingeschränkt. Während Wetter in Deutschland, Österreich oder Grossbritannien aus dutzenden lizenzierten Anbietern wählen können, bleiben in der Schweiz genau zwei legale Optionen – Sporttip und Jouez Sport. Alles andere ist entweder blockiert oder bewegt sich in einer Grauzone.

Für erfahrene MMA-Wetter, die tiefere Wettmärkte, bessere Quoten und spezialisierte UFC-Features suchen, ist das eine echte Einschränkung. Die internationalen Anbieter, die bei Bellator, PFL und ONE Championship Märkte anbieten, sind in der Schweiz schlicht nicht erreichbar – zumindest nicht ohne aktive Umgehung der Sperre.

Was viele nicht bedenken: Die Sperrliste betrifft auch Vergleichsportale und Affiliate-Seiten, die Traffic an gesperrte Anbieter weiterleiten. Wenn du nach UFC-Quoten suchst und auf eine Vergleichsseite landest, die ausschliesslich Offshore-Anbieter bewirbt, kann auch diese Seite auf der GESPA-Liste stehen. Die Behörden verfolgen nicht nur die Wettanbieter selbst, sondern auch die Infrastruktur, die den Zugang erleichtert. Für MMA-Wetter in der Schweiz bedeutet das: Nicht jede Quotenvergleichs-Seite, die in den Google-Ergebnissen auftaucht, ist auch erreichbar.

Die Debatte über die Sperrliste ist in der Schweiz kontrovers. Befürworter argumentieren, dass sie Spieler vor unseriösen Anbietern schützt und die Einnahmen des legalen Markts sichert. Kritiker wenden ein, dass sie das Angebot künstlich verengt und Spieler zu Umgehungsstrategien treibt, die das Schutzniveau nicht erhöhen, sondern senken. Beide Seiten haben Punkte – und für MMA-Wetter bleibt die Realität: Die Sperrliste ist da, sie wird grösser, und sie beeinflusst, wo und wie du auf UFC-Kämpfe wetten kannst.

Im Artikel über den Spielerschutz bei Sportwetten in der Schweiz findest du mehr darüber, wie die Sperrliste in das grössere Bild des Schweizer Spielerschutzsystems passt.

Was steht auf der GESPA-Sperrliste?

Die GESPA-Sperrliste enthält Domains von Online-Glücksspiel- und Sportwetten-Anbietern, die keine Schweizer Konzession besitzen. Dazu gehören sowohl offensichtlich illegale Seiten als auch international lizenzierte Anbieter, die in der Schweiz nicht zugelassen sind. Die Liste umfasst über 2’597 Domains und wird regelmässig aktualisiert. Sie ist öffentlich einsehbar.

Kann ich eine gesperrte Wettseite mit VPN trotzdem erreichen?

Technisch ist es möglich, die DNS-Sperre zu umgehen, etwa durch alternative DNS-Server oder VPN-Dienste. Die Umgehung selbst ist für Spieler nach aktuellem Stand nicht strafbar. Allerdings verzichtest du auf jeglichen rechtlichen Schutz, wenn du bei einem gesperrten Anbieter wettest. Gewinne sind nicht einklagbar, und bei Streitigkeiten hast du keine rechtliche Handhabe in der Schweiz.

Verfasst vom Team von „mma Wetten Bonus Schweiz”.

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